Die Systemische Aufstellung, oder auch „Familienaufstellung“, ist eine Gruppentherapiemethode, die sich eignet, unbewusste Blockaden aufzudecken und zu lösen, die im Zusammenhang mit anderen Personen (z. B. Familienangehörigen) stehen. Mitunter liegen die Ursachen in der Herkunftsfamilie oder bei anderen Personen des näheren Umfeldes (eines sogenannten „Systems“), die heute negative Gefühle, Ängste, Krankheiten etc. in uns selbst (dem Aufsteller) verursachen.
Solche Blockaden können in einer Einzeltherapie manchmal nicht gelöst werden. Dies kann daran liegen, dass der Aufsteller / Klient eigene Ängste hat, die dies verhindern, oder aber sie hängen mit Problemen, die Mutter/Vater/Großeltern oder andere Personen eines „Systems“ (Freunde, Partner) haben, zusammen.
Die von mir ausgeübte Aufstellungsmethode hat nichts mit einer in den Medien bekannten und umstrittenen Methode zu tun - niemand wird mit seinen Emotionen allein gelassen und die Aufstellung ist eingebettet in einen therapeutischen Kontext.

Ablauf: Im Vorgespräch (Einzeltermin) wird mit der Therapeutin das Anliegen festgelegt und auch, wer zum „System“ dazugehört. Verstorbene, Unfälle, andere einschneidende Ereignisse werden ebenfalls mit einbezogen.
In der Gruppe sucht sich der Aufsteller am Tag der Aufstellung Stellvertreter für die Personen, die zu seinem „System“ gehören, nach Gefühl, aus. Diese spüren stellvertretend die Gefühle der entsprechenden Person, deren Rolle sie einnehmen. Der Aufsteller schaut sich als Betrachter den Verlauf der Aufstellung an, währenddessen die Therapeutin die gewählten Teilnehmer nach ihren Gefühlen, Gedanken etc. – über sich und die anderen – befragt. Die Therapeutin verändert die Positionen so lange, bis alle eine Ordnung gefunden haben, in der sie sich möglichst wohlfühlen. Am Ende wird der Aufsteller selbst mit in die Aufstellung hineingenommen, um die Gefühle ebenfalls wahrzunehmen. Es soll eine bestmögliche Lösung erzielt werden, von der nicht nur der Aufsteller, sondern auch die zum System zugehörigen Personen, wie auch die gewählten Teilnehmer, profitieren. Letztlich werden die Stellvertreter aus ihren Rollen entlassen. 

Themen: Partnerschaft, Familie, Krankheit, Entscheidungen, Freundschaften, Nachbarn, Schule,… alle Themen, in denen es um Beziehungen geht.

Ziel: Aufdeckung und Lösung von Blockaden, die im Beziehungsgeflecht mit anderen entstanden sind. Vergebungsarbeit ist ein wichtiger Bestandteil. 

Teilnahmetherapie: Meist erhält man eine Rolle, die zu einem passt, das eigene Thema widerspiegelt oder zum Nachdenken anregt. Deshalb profitiert man ebenso von einer sogenannten Teilnahmetherapie, auch, wenn man „nur“ zuschaut und nicht gewählt wird. Es gibt Teilnehmer, die seit Jahren nur als ebensolche dabei sind, und so ihre eigenen Themen aufarbeiten konnten.

Gruppe: Es nehmen meist ca. 15-20 Personen teil, die sich aus Aufstellern und Teilnehmern zusammensetzen. Maximal 5-6 Aufstellungen pro Tag sind möglich. 

Termine: ca. 1 x im Quartal, nächster Termin: 04.04.2020 --> wird wegen der Corona_Pandemie auf unbestimmte Zeit verschoben

Ort: Seminarraum in Dorsten oder in Kooperation mit meiner Ausbilderin in Herne (Wanne-Eickel)

 

Panda Praxis für Psychotherapie Anna Zerhusen
Psychotherapeutische Heilpraktikerin

Therapeutische Hypnose, Traumatherapie, Ressourcenstärkung für
Kinder / Jugendliche & Erwachsene

Sadeckistraße 19
46284 Dorsten

Tel: 02362-7852816 
Mobil: 0176-24718373
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