Informationen zur Systemischen Aufstellung
(„Familienaufstellung“)

als Gruppentherapie

 

Die Systemische Aufstellung, oder auch „Familienaufstellung“, ist eine (Gruppen-)Therapiemethode, die sich eignet, unbewusste Blockaden aufzudecken und zu lösen, die im Zusammenhang mit anderen Personen (z. B. Familienangehörigen) stehen. Mitunter liegen die Ursachen in der Herkunftsfamilie oder bei anderen Personen des näheren Umfeldes (eines sogenannten „Systems“), die negative Gefühle, Ängste, Krankheiten etc. in uns selbst (dem Aufsteller) verursachen. Solche Blockaden können in einer Einzeltherapie manchmal nicht gelöst werden oder Ursachen bleiben unklar.
Dies kann daran liegen, dass der Aufsteller / Klient eigene Ängste hat, die dies verhindern, oder aber sie hängen mit Problemen, die Mutter/Vater/Großeltern oder andere Personen eines „Systems“ (Freunde, Partner) haben, zusammen.

 

ABLAUF einer Aufstellung (Methode nach Ursula Steinig)

 
Im Vorgespräch (Einzeltermin) wird mit der Therapeutin das Anliegen festgelegt und auch, wer zum „System“ dazugehört. Verstorbene, Unfälle, andere einschneidende Ereignisse werden ebenfalls mit einbezogen.
In der Gruppe sucht sich der Aufsteller am Tag der Aufstellung Stellvertreter für die Personen, die zu seinem „System“ gehören, nach Gefühl, aus. Diese spüren stellvertretend die Gefühle der entsprechenden Person, deren Rolle sie einnehmen (z.B. auch Druck, Schmerz, Unwohlsein, Sympathie und Antipathie den anderen gegenüber, etc.). Sie wissen nicht, um welches Thema / Anliegen es geht. Dies funktioniert über sogenannte „Spiegelneurone“ und ist wissenschaftlich erforscht. Oft ist es so, dass Personen, die für eine Rolle gewählt worden sind, eine ähnliche Wortwahl, Gesten oder Mimik wie die reale Person verwenden.
Der Aufsteller schaut sich als Betrachter den Verlauf der Aufstellung an, währenddessen die Therapeutin die gewählten Teilnehmer nach ihren Gefühlen, Gedanken etc. – über sich und die anderen – befragt.
Die Therapeutin verändert die Positionen so lange, bis alle eine Ordnung gefunden haben, in der sie sich möglichst wohlfühlen. Bislang Ungewürdigtes wird gewürdigt, Unausgesprochenes ausgesprochen, anerkannt und bestenfalls kommt es zur Vergebung. Gefühle dürfen fließen, v. a. die Liebe.
Am Ende wird der Aufsteller selbst mit in die Aufstellung hineingenommen, um die Gefühle ebenfalls wahrzunehmen. Es soll eine bestmögliche Lösung erzielt werden, von der nicht nur der Aufsteller, sondern auch die zum System zugehörigen Personen, wie auch die gewählten Teilnehmer, profitieren. Letztlich werden die Stellvertreter aus ihren Rollen entlassen.
Im Nachgespräch, direkt nach der Aufstellung, werden die Ergebnisse im vertraulichen Gespräch mit der Therapeutin besprochen. Diese können in einer Einzelsitzung weiter aufgearbeitet werden. In den Pausen und auch danach sollte nicht weiter über die Aufstellung gesprochen werden. Alles wird vertraulich behandelt.

 

„Probleme müssen gestellt sein, ehe man an ihre Lösung
gehen kann.“

(Otto Liebmann, dt. Philosoph)

 

Welche THEMEN können „aufgestellt“ werden?

 ·      Partnerschaft / Ehe

·        Familie

·        Krankheit, Sucht, Abhängigkeit

·        Entscheidungen

·        Freundschaften

·        Nachbarn

·        Arbeit/Schule,…

·        Beziehungen zu Mitmenschen

·        Konflikte

·        Missbrauch

·        generell alle Themen, in denen es um Beziehungen geht.

 

ZIEL

Aufdeckung und Lösung von Blockaden, die im Beziehungsgeflecht mit anderen entstanden sind. Vergebungsarbeit ist ein wichtiger Bestandteil.

 

TEILNAHMETHERAPIE

 Meist erhält man eine Rolle, die zu einem passt, das eigene Thema widerspiegelt oder zum Nachdenken anregt. Deshalb profitiert man ebenso von einer Teilnahmetherapie, auch, wenn man „nur“ zuschaut und nicht gewählt wird. Es gibt Teilnehmer, die seit Jahren nur als ebensolche dabei sind, und so ihre eigenen Themen aufarbeiten konnten.

 

VORAUSSETZUNGEN

Volljährigkeit; Bereitschaft, sich selbst und anderen zu helfen; eine gewisse körperliche Mobilität als Teilnehmer, da man meist steht – es gibt aber auch die Möglichkeit, sich bei körperlichen Beschwerden hinzusetzen.

GRUPPE

Es nehmen meist ca. 10-15 Personen teil, die sich aus Aufstellern und Teilnehmern zusammensetzen. Maximal 5 Aufstellungen pro Tag sind möglich. Viele Aufsteller und Teilnehmer kommen schon seit Jahren oder regelmäßig, immer wieder kommen neue hinzu, was eine Bereicherung ist.

 

ORT

Die Aufstellungen finden in einem Seminarraum in Dorsten statt (nach Verfügbarkeit).
Möglich sind auch Aufstellungen in Kooperation mit Ursula Steinig in Wanne-Eickel.


 

KOSTEN und TERMINE

Kosten:                                                           

Teilnahmetherapie:                        40 €

Aufstellung:                                  150 €

Nächster Termin:                       noch nicht bekannt 09:00 – ca. 17 Uhr (je nachdem, wie viele Aufstellungen stattfinden)
           
            Heimathaus Hervest
           
Glück-Auf-Straße 376
           46284 Dorsten

                                                                (Parkplatz an der Gaststätte Jägerhaus Einhaus Dorfstr. 3)                             

 

Ich freue mich auf Dich / Sie!

 

Anna Zerhusen

 

 

Panda Praxis für Psychotherapie Anna Zerhusen
Psychotherapeutische Heilpraktikerin

Therapeutische Hypnose, Traumatherapie, Ressourcenstärkung für
Kinder / Jugendliche & Erwachsene

Sadeckistraße 19
46284 Dorsten

Tel: vorübergehend 02362-9666943 ansonsten 02362-7852816 
Mobil: 0176-24718373
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