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Die Richtung ändern und dabei „gefressen werden“? Über die scheinbare Ausweglosigkeit mancher Situation

 

Kleine Fabel (Franz Kafka, 1920)

»Ach«, sagte die Maus, »die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so breit, daß ich Angst hatte, ich lief weiter und war glücklich, daß ich endlich rechts und links in der Ferne Mauern sah, aber diese langen Mauern eilen so schnell aufeinander zu, daß ich schon im letzten Zimmer bin, und dort im Winkel steht die Falle, in die ich laufe.« – »Du mußt nur die Laufrichtung ändern«, sagte die Katze und fraß sie.

http://gutenberg.spiegel.de/buch/kleine-fabel-171/1 am 01.07.2027

Wer hat sich nicht schon einmal wie die Maus aus Kafkas „Kleiner Fabel“ gefühlt? Schnelle Veränderungen im Leben lösen wechselnde Gefühle in uns aus: Glück, Sicherheit, Angst, Verzweiflung, Perspektivlosigkeit, die Suche nach dem rechten Weg, der doch aussichtslos erscheint; gute Ratschlägen, die vielleicht nicht helfen zu scheinen…

Auslöser können viele Ereignisse sein, die individuell unterschiedlich belastend empfunden werden: Stress mit dem Partner, Kindern, Geschwistern, Freunden, auf der Arbeit, in der Schule, Ausbildung etc. Es allen immer rechtzumachen. Manchmal wird alles zu viel, so dass wir das Gefühl haben, wir seien eingeengt. Der eine braucht dann mehr Freiheit, der andere Sicherheit durch den Austausch mit anderen, weitere Informationen über das Problem oder einen guten Ratschlag. Manchmal auch einfach jemanden, der einen versteht und zuhört.

Wenn man sich in Situationen gefangen fühlt, wer ist da, um uns zu helfen? Sind es Freunde oder Feinde? Vielleicht weiß man nicht mehr, wem man trauen kann, oder man traut sich selbst nicht mehr, weil man zu verzweifelt oder ängstlich ist.

In Stress- und Krisensituationen ist es normal, so zu reagieren. Man sieht quasi vor lauter Problemen den Ausweg nicht. Wir sind emotional zu überladen und wissen nicht, wo wir anfangen sollen.

Was kann man tun, um nicht davon „aufgefressen“ zu werden?

Zuerst könnte man sich einen Überblick verschaffen und ein wenig Distanz zu dem Problem, den Ereignissen aufbauen. Eine Pause einlegen, die Dinge mal einen Tag oder auch mehrere ruhen lassen. Nur, wenn ich ruhig und gelassen bin, gelingt es mir, einen Überblick zu erlangen – um dann eins nach dem anderen „abzuarbeiten“. Wie eine To-Do-Liste.
Dabei ist es wichtig, meine eigenen Ressourcen zu kennen: Was tut mir gut? Was hilft mir, wieder aufzutanken? Was bereitet mir Freude, macht mich glücklich? Was kann ich gut? Worauf kann ich stolz sein?

Hilfreich dabei kann sein, tatsächlich eine Liste anzulegen. D.h. ich schreibe mir Antworten auf die vorgenannten Fragen auf. Eine Positivliste mit meinen Stärken und Dingen/Personen/Tieren/Ereignissen, die gut für mich sind. Auch gut: ein Dankbarkeitstagebuch. Jeden Tag schreibe ich auf, wofür ich dankbar bin. Kleine Dinge, wie Sonnenschein, Regen nach einer Trockenperioden, dass ich morgens gemütlich eine Tasse Kaffee getrunken, einen schönen Spaziergang gemacht habe, das Lächeln meiner Kinder, ein freundliches Wort von jemandem…

Das hilft mir dabei, zu erkennen: Nie ist alles schlecht. Es gibt glückliche Momente in meinem Leben, Dinge, die mir gut tun. Jeden Tag. Das macht gelassener und gibt mir Vertrauen, Stärke zurück. Und dann gelingt es mir vielleicht auch, ein Problem aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Ich sehe plötzlich doch einen Weg, der vorher nicht da war, erkenne Hilfe, die mir angeboten wird und die ich einfordern kann. Oder ich wachse vielleicht und lasse mir nicht mehr alles gefallen. Sage auch mal: nein.

Und dann weiß ich: ich bin keine Maus, die in eine Falle gerät und gefressen wird. Ich habe immer eine Option, etwas anders zu machen. ICH wähle meinen Weg.

www.panda-psychotherapie.de Anna Zerhusen, 01.07.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hypnose Kurzerklärung

Panda Praxis für Psychotherapie Anna Zerhusen

Psychotherapeutische Heilpraktikerin
Heilhypnose, Kinder / Jugendliche, Traumatherapie

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